Konzerte 2019 in St. Quirin

Die Veranstaltungsreihe „Konzerte in St. Quirin“ wird fortgesetzt am Samstag, 11. Mai 2019, um 20 Uhr in der Pfarrkirche St. Quirin mit einem Konzert, das vom Vocal Ensemble Hochwang gestaltet wird. Unter dem Titel "Die Himmel erzählen" werden Werke von Josef Rheinberger (aus der Cantus Missae), Heinrich Schütz, Samuel Scheid, Jozef Swider, Knut Nystedt, Ola Gjeilo u.a. erklingen.

Das Vocal Ensemble Hochwang: 1973 fanden sich fünf Augsburger Studenten zusammen, um im kleinen Kreis Chormusik zu erarbeiten. Gründer und Leiter war Paul J. Obermayer, der aus dieser Keimzelle bis zu seinem Tod 2011 einen Kammerchor entwickelte, der seit Jahren zu den bemerkenswertesten Ensembles im mittelschwäbischen Raum gehört.

Das Kammerensemble erarbeitet für seine Konzertprojekte Werke von der Ein- bis zur Vielstimmigkeit, von der Musik des Mittelalters, der Renaissance, des Frühbarock und der Romantik bis hin zur zeitgenössischen Musik. Neben der Pflege der a-cappella-Musik werden Projekte mit Instrumental- wie Gesangs-Solisten und Ensembles einstudiert. So konnten Konzerte z.B. mit dem Trierer Domorganisten Josef Still, dem Ulmer Münsterorganisten KMD Friedrich Fröschle oder der Gruppe für Alte Musik München realisiert werden. Gesangssolistinnen wie Konstanze Backes (Düsseldorf) oder Mona Spägele (Stuttgart/Bern) musizierten mit dem Ensemble, Instrumentalisten wie das Ulmer Saxofonquartett "saxofourte", das Ulmer Bläserquintett, die junge Harfenistin Helena Andreula oder der renommierte Berliner Perkussionisten Jürgen Grözinger erarbeiteten - teils für das Ensemble geschriebene - Werke mit dem Chor.

 Die Sängerinnen und Sänger aus dem Raum Augsburg – Ulm – Illerkirchberg kommen zu intensiver wöchentlicher Probenarbeit und gelegentlichen Probenwochenenden zusammen. Regelmäßig organisiert der Chor Konzerte vornehmlich im süddeutschen Raum. Konzertreisen führen ihn darüber hinaus in die verschiedensten Regionen Deutschlands wie auch ins europäische Ausland.


Die Leitung: Verena Schwarz. 
Die studierte Mathematikerin begann ihre musikalische Laufbahn als Blockflötistin und war mehrfach Preisträgerin des Landes- und Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert". Sie besuchte Weiterbildungskurse an der Musikhochschule in München und pflegt eine rege Konzerttätigkeit. Ihre kirchenmusikalische Ausbildung absolvierte Schwarz nebenberuflich in der Münsterkantorei Ulm bei dem 1. Münsterorganisten und Kantor KMD Friedrich Fröschle. Ihre Chorleitungsprüfung schloss Verena Schwarz mit Bestnoten ab. Vielfältige Erfahrungen im weiten Spektrum der Kirchenmusik erwarb sie sich u.a. als Kantoratsassistenz des Ulmer Münsterkantors, bei dem sie intensiv in Chorarbeit, Proben und Konzerte in den Chören der Münsterkantorei sowie auch im Oratorienchor e.V. eingebunden war. Seit Herbst 2011 leitet Verena Schwarz das Vocal-Ensemble- Hochwang, in dem sie zuvor bereits als Sopranistin wirkte.

Einlass zum Konzert ist ab 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden zur Finanzierung der Ausgaben wird gebeten.

 

Jahresflyer zum Download


7-Punkte-Programm des Fördervereins zum Städtebauförderungsprogramm für den Dorfkern

Der Stadtrat der LH München hat im November 2018 beschlossen, auf der Grundlage der Ergebnisse der vertieften städtebaulichen Untersuchung das bereits bestehende Sanierungsgebiet Neuaubing-Westkreuz um Ensemblegebiet Aubings zu erweitern. Damit stehen für private und öffentliche Maßnahmen der Städtebauförderung Mittel des Bundes, des Freistaats und der LH München auf Antrag zur Verfügung.

Der Förderverein hat die seit Jahren immer wieder untersuchten Mängel in einem 7-Punkte-Programm zusammengefasst. Es wurde den zuständigen Stellen bei der MGS und der Hauptabteilung Stadtsanierung des Planungsreferats übermittelt. Eine Zusammenfassung mit Beispielen hängt seit kurzem auch im Kulturzentrum UBO 9 zur Information und Diskussion aus.

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Aubing behält seinen Ensembleschutz für den Dorfkern

Am 24. November 2017 hat sich der Landesdenkmalrat für den weiteren Denkmalschutz des ehemaligen Dorfkerns von Aubing ausgesprochen. (SZ 08122017)


Wenn es Abend wird...
Der Aubing-Kalender 2019

Wenn es Abend wird, erwachen in unserem Stadtbezirk Motive zum Leben, die es nur an dieser Grenze zwischen Tag und Nacht gibt, in der Glut der untergehenden Sonne oder in der regennassen Dämmerung. Der Aubing-Kalender 2019 „Wenn es Abend wird...“ fängt mit jedem seiner zwölf Blätter solche alltäglichen Situationen ein und hält sie dem Betrachter hin, um ihre Schönheit oder ihre Ironie zu entdecken. Die Kalenderserie wird seit 2009 vom Förderverein 1000 Jahre Urkunde Aubing e.V. herausgegeben und dreht sich auch heuer um Aubinger Themen. Die Bilder wurden von Klaus Bichlmayer aufgenommen, der auch den Kalender gestaltet hat.


Denkmalschutz für die Alte Schule Aubing: Gespräche mit dem Landesamt für Denkmalpflege erneut ohne Ergebnis.

Nach einem Spitzentreffen im Landesamt für Denkmalpflege am 2. Juni 2017, an dem Staatsminister a.D. Dr. Otmar Bernhard MdL, Staatsminister a.D. und Vorsitzender des Landesdenkmalrats, Dr. Thomas Goppel MdL, Generalkonservator Matthias Pfeil, Dr. Susanne Fischer, Dr. Irlinger und Dr. Körner vom Landesamt sowie Werner Dilg und Klaus Bichlmayer vom Förderverein teilnahmen, ist die Forderung, die erste Schule Aubings unter Denkmalschutz zu stellen, wohl endgültig zu begraben. Nach einer längeren Diskussion, bei der wir insbesondere noch einmal auf die geschichtliche Bedeutung der Schule und ihre weitgehend erhaltene Grundstruktur hinwiesen, erklärte Matthias Pfeil kategorisch, dass eine Eintragung der Schule in die Denkmalliste nicht in Frage käme. Man wolle unter anderem kein Prozessrisiko eingehen. Außerdem sei im Hinblick auf die kürzlich vom Landtag beschlossene Änderung des Denkmalschutzgesetzes dieses Gebäude durch den Ensembleschutz bereits ausreichend geschützt. Nach übereinstimmender Einschätzung der Amtsvertreter wird der Ensembleschutz für den Dorfkern seine erneute Überprüfung im Jahr 2018 positiv bestehen. Schließlich wies der Generalkonservator auf die Ergebnisse der Untersuchungen der MGS nach dem neuartigen Kommunalen Denkmalkonzept hin, die das Landesamt der LH München mit dem dringenden Wunsch, daraus eine Bauleitplanung für den Dorfkern zu erlassen, übergeben werde. Längerfristig würde so auch dem Anliegen des Fördervereins hinsichtlich der Alten Schule Rechnung getragen. (kb)


Vorstellung der Ergebnisse der vertieften städtebaulichen Untersuchung des Dorfkerns Aubing

 

MGSMit über 80 Bürgerinnen und Bürger aus dem Dorfkern von Aubing und den angrenzenden Gebieten war die Informationsveranstaltung der Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung (MGS) sehr gut besucht. Die an der Untersuchung beteiligten Büros und Experten berichteten ausführlich über ihre Ergebnisse der vertieften städtebaulichen Untersuchung und fassten die positiven und negativen Befunde in ihren Vorträgen und auf den Plakaten ausführlich zusammen.

MGSAm meisten interessierten die Teilnehmer die Expertenvorschläge zur Lösung der aufgedeckten Problembereiche, insbesondere der verkehrlichen Situation im Ortskern. Nach den Vorträgen bestand die Möglichkeit zu Rückfragen an den Plakatwänden und zu Beiträgen in der Diskussion.

Zur Frage, wie es denn jetzt weitergehe, erläuterte Regine Wagner, Teamleiterin der MGS, dass die Ergebnisse für die Stadtverwaltung jetzt aufbereitet würden. Voraussichtlich sei im Frühjahr 2018 dann mit einem Beschluss des Stadtrats zur Städtebauförderung für den ensemblegeschützten Ortskern Aubings zu rechnen.

Pressemeldungen:

SZ am 3.4.2017


 

Die Dokumentation der Ausstellungen zum Ensembleschutz ist erschienen


 

Mit der großzügigen Unterstützung der LH München wurde es jetzt möglich, die beiden Ausstellungen zum Ensembleschutz, die Ende März 2016 im Kulturzentrum UBO 9 gezeigt wurden. Ab sofort ist die Broschüre beim Vorstand, beim Aubinger Herstfest und dann in der Genossenschaftsbank München eG an der Bergsonstraße kostenlos erhältlich. Über diesen Link kann die Broschüre auch heruntergeladen werden.

 

Unsere aktuellen Aktivitäten zum Ensembleschutz des Dorfkerns

Der Förderverein hat sich vor kurzem mit einem 7-Punkte-Programm an verschiedene Referate der LH München, die örtlichen Stadträte und den BA 22 gewandt, um hinsichtlich des Stadtratsbeschlusses für eine Städtebauförderung des Dorfkernensembles von Aubing deutlich zu machen, welche immer wieder formulierten Schwachpunkte und Anliegen berücksichtigt werden sollten. Bei einem längeren Gespräch in der Hauptabteilung III (Stadtsanierung) des Referats für Stadtplanung und Bauordnung konnten wir unsere Forderungen auch persönlich diskutieren. Mit dem Beschluss, des Stadtrats ist im November 2018 zu rechnen.


 

Unser Aubing - Zwischen gestern und morgen

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege hat Anfang 2012 nur unter erheblichen Auflagen einer Fortsetzung des Ensembleschutzes für den ehemaligen Dorfkern Aubing zugestimmt. Im Blick auf die erneute Überprüfung im Herbst 2016 hat in den vergangenen Jahren hat erfreulicherweise hinsichtlich der Baukultur im Ensemblegebiet bei Behörden und Bürgern ein zukunftsweisender Umdenkprozess eingesetzt. Ihn zu dokumentieren, aber auch eindringlich vor der Gefahr zu warnen, die ein Erlöschen des Ensembleschutzes für den Dorfkern heraufbeschwören würde, hat der Förderverein 1000 Jahre Urkunde Aubing e.V. unter dem Motto „Unser Aubing – Zwischen gestern und morgen“ eine Ausstellung organisiert.

Die Ausstellung fand im Kulturzentrum UBO 9, Ubostraße 9, in 81245 München-Aubing statt.

Gleichzeitig wurden unter dem Titel „Durchwegungen“ eine Ausstellung mit großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien gezeigt, die sich zum Ziel gesetzt hatte, auf die zahlreichen Über- und Unterführungen im 22. Stadtbezirk einen besonderen Blick zu werfen. Die Bilder wurden von Klaus Bichlmayer mit einer Leica-Kamera aufgenommen.

Eine Dokumentation beider Ausstellungen ist in Vorbereitung.


 

Die Urkunden-Tafel in Aubing

 

Viele Bewohner des 22. Stadtbezirks werden sich bestimmt noch an die erste große Ausstellung im Kulturzentrum UBO 9 erinnern, die im Jubiläumsjahr 2010 auch die Urkunde König Heinrichs II. zeigte, auf der Aubing (damals Ubingun) zum ersten Mal vor 1000 Jahren urkundlich erwähnt worden war.

Fünf Jahre nach dem Festjahr und fast auf den Tag genau fünf Jahre nach der Enthüllung des 1000-Jahre-Steins am Pfarrerbergl in Aubing hat nun auch diese Urkunde in Form einer schön gestalteten Tafel in der Aubinger Öffentlichkeit einen würdigen und dauerhaften Platz bekommen. Entwurf und Ausführung sowie die Finanzierung der Tafel hat der Förderverein 1000 Jahre Urkunde Aubing e.V. übernommen.

Die Urkunden-Tafel wurde aufgestellt auf der Grünfläche an der Einmündung Zwillergasse-Schwemmstraße in Aubing, und mit einer kleinen Feier am Samstag, 17. Oktober 2015, um 10:30 Uhr enthüllt.


 

"Bauen in Aubing" 3. Auflage

 

Am 12. Dezember 2011 stellten der Förderverein 1000 Urkunde Aubing e.V., das Aubinger Archiv e.V. und die Bürgervereinigung Aubing-Neuaubing eine Broschüre vor, die sich unter dem Titel "Bauen in Aubing" zum Ziel gesetzt hat, mit Empfehlungen für eine Bauweise zu werben, die das Ensemble des Dorfs nicht weiter beschädigt bzw. stärkt, und die die Aubinger motivieren möchte, den Ensemblecharakter zu erhalten.

Die Broschüre ist in der 3. Auflage (2016) über diesen Link online abrufbar (pdf-Datei, 0,9 MB). Erläuterungen hierzu in diesem Text. Die dritte Auflage ist gedruckt in der Genossenschaftsbank, in der Filiale der Stadtsparkasse in der Altostraße und beim Förderverein erhältlich.

 


Schee, dass gwen is'! Der Film zum Festjahr


Am 9. Dezember 2011 lud der Förderverein zu einer Filmpremiere ein: Unter dem Titel "Schee, dass gwen is'" wurde eine Filmdokumentation der Veranstaltungen des Festjahrs vom Festgottesdienst im April bis zum Silvesterfeuerwerk präsentiert, die vom Movie Team Video aus Weilheim im Auftrag des Fördervereins erstellt wurde. Die DVD kann direkt bei Movie Team Video unter folgender Adresse bestellt werden: info@movie-team.de

Wenn Sie in den Film mal reinschauen wollen, klicken Sie einfach hier (über youtube).


Zum Inhalt

Ziele

Zweck des Vereins ist die Förderung der Kultur und Heimatkunde im 22. Stadtbezirk der LH München.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Planung, die Koordination und Durchführung von kulturellen Veranstaltungen für das Festjahr 2010 anlässlich der erstmaligen urkundlichen Erwähnung Aubings im Jahre 1010, durch das Abhalten von Vorträgen, Ausstellungen und Informationsveranstaltungen über die geschichtliche Entwicklung und durch die Herausgabe einer Festschrift zum Jubiläumsjahr. Der Verein wird auch als Förderkörperschaft i. S. d. § 58 Nr. 1 AO tätig. Er beschafft Mittel und leitet diese an steuerbegünstigte Körperschaften zweckgebunden für die Förderung der Heimatkunde weiter.